Wie ist ein „notleidender“ Check zu behandeln - Betriebswirtschaft24.com

Wie ist ein „notleidender“ Check zu behandeln

Verweigert der Bezogene die Einlösung des Checks, so muß der Präsentant zur Sicherung seines Regreßrechts die rechtzeitige, aber erfolglose Vorlegung zur Zahlung feststellen lassen, entweder durch einen Protest oder durch das wesentlich einfachere Verfahren einer schriftlichen und datierten Erklärung des Bezogenen auf dem Check. Der Protest oder die schriftliche Erklärung muß vor Ablauf der gesetzlichen Vorlegungsfrist ausgestellt werden. Wurde der Check erst am letzten Tage der Vorlegungsfrist präsentiert, so kann der Protest bzw. die Erklärung des Bezogenen noch am folgenden Werktage aufgenommen werden. Der Inhaber eines nicht eingelösten Checks hat die gleichen Regreßansprüche wie der Präsentant eines notleidenden Wechsels. Beim Check besteht eine einheitliche Regreßfrist von sechs Monaten.


Ähnliche Artikel