Widerstände und Konflikte im Changeprozess

Widerstände und Konflikte im Changeprozess: Veränderungsprozesse rufen regelmäßig Widerstände und Konflikte bei den Beteiligten hervor. Dies sind völlig normale Begleiterscheinungen im Changeprozess. Von gesunder Skepsis bis zu Befürchtungen und Ängsten werden bei entstehenden Veränderungen viele Emotionen ausgelöst. Wenn Veränderungen von außen an einen Menschen herangetragen werden, fühlt er seine Handlungsfreiheit und Kontrolle eingeschränkt. Vorgaben verändern sich und er muss sein Verhalten anpassen. Weitere Motive für Widerstand können auch die eigenen Interessen sein, wenn der soziale oder materielle Besitzstand bedroht ist. Je überraschender die neue Situation eintritt, umso heftiger fällt der Widerstand aus.

Es ist wichtig die Ursachen für den Widerstand zu kennen, um diesen wirksam zu bekämpfen. Dies geht am besten, indem man den Betroffenen aktiv zuhört. Ihre Sorgen zu verstehen, nimmt Emotionen und Druck aus der Sache. Wenn die Bedürfnisse auf der Hand liegen, dann kann diesen mit Argumenten begegnet werden.