Verursachungsgerechte Kosten-/ Leistungsrechnung

Begriffsdefinition:

Unter dem Kostenverursachungsprinzip wird die Zurechnung der Kosten auf die Kostenstelle oder den Kostenträger, bei dem sie verursacht worden, verstanden.
Seine Grenzen findet das Kostenverursachungsprinzip in der Regel da, wo eine eindeutige Zurechnung nicht möglich ist. Mehrere Kostenträger oder Kostenstellen verursachten die zu verrechnenden Kosten. Oft sind das die Fixkosten wie zum Beispiel Stromkosten.

Ein Beispiel:

Das Unternehmen berät und implementiert kaufmännische Software in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes.
Es wird ein Auftrag angenommen, in einem holzverarbeitenden Betrieb eine kaufmännische Software zu installieren. Ein Mitarbeiter reist zu dem Betrieb, übernachtet und frühstückt. Auch erhält er Verpflegungsaufwendungen in ausgezahlt. Für den Auftrag wurde ein Kostenträger eingerichtet und die Reisekosten werden dem Kostenträger zugerechnet, da sie von ihm verursacht wurden.