Substitutionsgüter

In der Mikroökonomie werden Güter, die dieselben oder ähnliche Bedürfnisse befriedigen als Substitutionsgüter bezeichnet. Sie werden vom Verbraucher als gleichwertiges Ersatzgut angesehen. In der Beziehung zwischen diesen Gütern findet eine Art Austausch statt, einfach weil die Güter funktional austauschbar sind. Bei zwei austauschbaren Gütern ist die Nachfrage voneinander abhängig. Steigt der Preis für ein Gut an, sinkt die Nachfrage, sofern alle anderen Faktoren im Markt gleich bleiben.

Im Gleischschritt steigt die Nachfrage nach dem Substitutionsgut, sofern der Preis unverändert ist.
Dadurch verschiebt sich die Kurve der Nachfrage nach rechts, da der Preis unverändert bleibt, allerdings die Nachfrage steigt. Es besteht bei den Substitutionsgütern zwischen dem Preis und der Nachfrage ein positiver Zusammenhang. Dies nennt man auch Kreuzpreiselastizität.

Es gibt sowohl perfekte, also vollkommene Substitutionsgüter als auch imperfekte, sogenante unvollkommene Substitutionsgüter. Von vollkommenen Substitutionsgütern spricht man, wenn diese vollkommen durcheinander ersetzt werden können ohne Qualitäts- oder Preisunterschiede aufzuweisen.

Von unvollkommen Substitutionsgütern spricht man, wenn es Unterschiede bei der Qualität und Preis geben kann. Können die Faktoren der Produktion beim Produktionsprozess gegeneinander ersetzt werden, also susbtitutioniert werden, spricht man von einer substitutionalen Produktionsfunktion.

Den Antagonisten zu Substitutionsgüter stellen die Komplementärgüter dar, das heisst Güter, die sich gegenseitig ergänzen, wie bspw. Auto und Benzin.