Ökonomisches Prinzip

Ökonomische Prinzip: Damit die knappen Ressourcen (Produktionsfaktoren ) wie bspw. die menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel, Werkstoffe und Wissen, optimal auf die unbegrenzten menschlichen Bedürfnisse abgestimmt werden können, lässt das ökonomische Prinzip grundsätzlich drei Handlungsalternativen offen:

  1. Maximumprinzip: Mit einem gegebenen Input (Mitteleinsatz) soll ein möglichst grosser Output (Ergebnis) erzielt werden. Beispiel: Aus 25 Holzlatten sollen möglichst viele Tischplatten hergestellt werden.
  2. Minimumprinzip: Ein vorgegebener Output (Ergebnis) soll mit einem möglichst kleinen Input (Mitteleinsatz) hergestellt werden. Beispiel: 5 Tischplatten sollen aus möglichst wenigen Holzlatten hergestellt werden.
  3. Optimumprinzip: Wenn weder der zu erreichende Output (Ergebnis) noch der verfügbare Input (Mitteleinsatz) genau vorgegeben sind, wird nach dem Optimumprinzip vorgegangen: Es findet eine Abwägung zwischen Kosten und Nutzen statt. Beispiel: Mit vertretbaren Kosten, einen Flughafen so ausbauen, dass damit mehr Passagiere befördert werden können.

Das ökonomische Prinzip fordert also, dass eine optimale Relation zwischen Input und Output realisiert wird.


Ähnliche Artikel