Maslow Pyramide

In der Motivationsforschung ist vor allem die Pyramide von Maslow bekannt. Die Motivationspyramide gliedert sich in 5 Hierarchien. Zu unterst, sozusagen als Fundament, stehen die physiologischen Grundbedürfnisse wie z.B. Nahrung, Atmung etc.

Eine Stufe darüber befinden sich die Sicherheitsbedürfnisse wie bspw. Vorsorge, Schutz vor Bedrohung, Angsfreiheit etc.

In der Mitte finden sich die sozialen Bedürfnisse wie der Kontakt zum Menschen, die Liebe und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Über den sozialen Bedürfnissen und damit auch abschlussbildend der 4 Defizit-Motive, liegen die ICH-Motive. Darin enthalten sind: Anerkennung, Prestige, das Bedürfnis nach Achtung, Wertschätzung etc.

Zu oberst als Wachstums-Motiv deklariert, liegt das Bedürfnis nach „Selbstverwirklichung„.

Je weiter unten das Bedürfnis in der Hierarchie ist, desto dominanter ist es, jedoch nur so lange, wie es nicht befriedigt ist. Ist es befriedigt, wir die nächste Stufe aktiviert. Nach Maslow müssen demnach zuerst die 4 Defizit-Motive (Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsmotive, Soziale Motive sowie ICH-Motive) befriedigt sein, damit das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung überhaupt wirksam wird. Die Selbstverwirklichung ist auch die einzige Stufe, die keine „Befriedigungsgrenze“ kennt.

Die Thematik der Bedürfnisbefriedigung findet vor allem in der Führungsrolle eine Anwendung. Führungspersonen müssen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kennen, um diese motivieren zu können.

Maslow-Pyramide

Abbildung: Maslow Pyramide

 

Literatur: R. Waibel, M. Käppeli, 2013