Magisches Dreieck

Zauberei im Projektmanagement

Viele glauben es, manche halten es für Unfug. Jedoch handelt es sich nicht um Hexerei. Das magische Dreieck und Viereck, auch „Teufelsquadrat“ genannt, sind Darstellungsformen im Projektmanagement.

Das Magisches Dreieck

In Projekten müssen hohe Ziele erreicht werden, am besten in möglichst kurzer Zeit und unter Einsatz geringster Mittel. Diese drei Eckpunkte nehmen die Position des Dreiecks ein. Allgemein werden die Begriffe Leistung, Kosten und Zeit verwendet.

Das Magisches Viereck (Teufelsquadrat)

Das Teufelsquadradt wurde von Harry Sneed entwickelt. Grundlage bildet dabei ebenfalls das magische Dreieck. Sneed hat den Begriff „Leistung“ jedoch spezifiziert und in Qualität und Inhalt geteilt. Aus den drei Bezugspunkten wurden somit vier.

Was ist nun „magisch“?
Die Magie wird nun dadurch erzeugt, dass es bei der kleinsten Veränderung einer Variablen direkte Auswirkungen auf die anderen Punkte im System gibt. Man kann die benötigte Zeit im Projekt nicht senken, wenn man nicht zeitgleich die geforderte Qualität herab setzt, oder den Einsatz von Ressourcen erhöht. Verringert man die Zeit dennoch, ohne genannte Maßnahmen zu treffen, werden ungewollte Auswirkung eintreten. Die Kunst des Projektleiters / Verantwortlichen liegt nun darin, das Gleichgewicht der einzelnen Eckpunkte zu wahren.