Madrider Markenabkommen (MMA)

Bei dem Madrider Markenabkommen kurz MMA handelt es sich um ein im Jahr 1891 geschlossenes internationales Abkommen zum Schutz von Marken. Die internationale Registrierung von Marken sichert den Markenschutz in allen dazugehörigen Verbands-Staaten. Alle Marken werden dazu registriert und sind in einer Datenbank erfasst. Die Marken sind nach der Erfassung im MMA in einem internationalen Register verzeichnet. Die erfasste und registrierte Marke ist nun in jedem der dazugehörigen Länder als Schutzgesuch hinterlegt.

Das Abkommen wurde mehrfach revidiert u.a. in den Jahren 1900, 1911, 1925, 1934 und 1957. Eine der wichtigsten Revisionen wurde in Stockholm im Jahr 1967 vorgenommen. Die Vertragssprache ist Französisch, Gesuche können aber auch in Englisch verfasst werden. Die WIPO mit Ihrem Sitz in Genf verwaltet das Madrider Markenabkommen, fällige Gebühren werden in Schweitzer Franken berechnet.
Die Schutzdauer der eingetragenen Marke beträgt nach den Richtlinien der MMA 20 Jahre und kann nach Ablauf dieser Zeit je nach Wunsch auch weiter verlängert werden. Bei der WIPO erhält man die entsprechenden Formblätter für eine Registrierung, oder man wendet sich an das Deutsche Patent- und Markenamt.

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