Ist ein Aufschub der Verwertung möglich

Mit der Aufschubsbewilligung kann der Betreibungsbeamte dem unverschuldeterweise in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Schuldner weitgehend entgegenkommen. Wenn der Schuldner glaubhaft macht, daß er ohne eigenes Verschulden in finanzielle Bedrängnis gekommen ist und wenn er sich zu regelmäßigen Abschlagszahlungen an das Betreibungsamt verpflichtet und die erste Anzahlung geleistet hat, kann der Betreibungsbeamte die Verwertung bis auf höchstens sieben Monate hinausschieben. Der Betreibungsbeamte setzt die Höhe und die Verfalltermine der Abschlagszahlungen unter Berücksichtigung der Verhältnisse des Schuldners und des Gläubigers fest. Der Aufschub fällt ohne weiteres dahin, wenn eine Teilzahlung nicht pünktlich eingeht.