Idealproduktmodell

Ein Idealproduktmodell ist ein übergeordneter Begriff in der betriebswirtschaftlichen Lehre; von mehreren Modellen zur Einschätzung von Marketingabläufen, die in der Einstellungsphase aus der Kritik des Fischbein-Modells sowie des Rosenbergmodell`s mit der Vorgehensweise am ökonomischen Prinzip der Nutzenfunktion hervorgegangen sind.

Wo findet das Idealproduktmodell seine Anwendung:
Somit wird das Idealproduktmodell überwiegend zu Messungen der Qualität von Waren bzw. von – Warenpräferenzen sowie bei der Positionierung von Gütern angewandt. Ein in Deutschland anerkanntes Modell dieser Variante ist zum Beispiel das Trommsdorf-Modell:
Das Modell wird zur Messung der Einstellung (Skalierungsverfahren) gebraucht. Die Entscheidungsstrategien werden direkt eingeschätzt (sogenannte Rating-Skalen), die Einstellungsmerkmale nicht direkt durch Fragen nach der idealen Ausprägung eines Untersuchungsobjekts und einem anschließenden Soll und Ist Prinzip aufgeschrieben.

Das grundlegende System der Modelle ist, dass eine Ware der anderen Ware vorgezogen wird, wenn seine Dissonanz zum entscheidenen Idealprodukt des Käufers weniger ist. Diese Orien­tierung der Produktbeurteilung und – Einstel­lungsmessung an den Idealvorstellungen der Kunden hat den Vorteil, dass die spezifische Bewertung als Grundlage der befragten Teilnehmer veröffentlicht wird, um gemessenen Ein­stellungen als relavante leicht variable Zielgrößen dienen können. Durch das nicht vom Punktabhängige, läßt sich die Dissonz jeder einzelnen untersuchten Ware ausrechnen.