Going-Concern-Prinzip

Das Going-Concern-Prinzip ist der Rechtsparagraph § 252 Abs. 1 Nr. 2 im Handelsgesetzbuch (HGB – Handelsrecht in Deutschland). Dabei handelt es sich um den Grundsatz der Unternehmensfortführung. Dieser ist Teil der GoBil – “Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung“ -, die wiederum Teil der GoB – “Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung” – sind.

 
Das Going-Concern-Prinzip besagt, dass bei der Bewertung von Anlagen während der Bilanzierung beim Jahresabschluss von der Fortführung des Unternehmens im nächsten Jahr ausgegangen wird, außer tatsächlichen oder rechtlichen Umstände lassen anderes erwarten (z.B. Insolvenz). Bei Unternehmensfortführung werden z.B. Anlagen wie Maschinen mit „Anschaffungskosten minus Abschreibungen“ bewertet, bei Insolvenz mit dem Liquidationswert.